16. Mai 2011

Potentiale körperlicher Aktivität besser nutzen


Potentiale körperlicher Aktivität besser nutzen

 

Interdisziplinäres Zentrum für Sport- und Bewegungsmedizin (IZSB) am Universitätsklinikum Heidelberg wird am 21. Mai 2011 eröffnet

 

Mit einer Fachtagung unter dem Motto “Neue Wege für Patienten” wird am Samstag, 21. Mai 2011, das neue Interdisziplinäre Zentrum für Sport- und Bewegungsmedizin (IZSB) am Universitätsklinikum Heidelberg (IZSB) offiziell eröffnet. Ziel ist es, die Betreuung sowohl von Leistungssportlern als auch von Patienten, die körperlich aktiv sein wollen, zu verbessern und optimale Voraussetzungen für Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung zu schaffen.

 

Beteiligt an dem Zentrum sind die Abteilungen Sportmedizin und Sportorthopädie des Universitätsklinikums, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Institut für Sport und Sportwissenschaften der Universität Heidelberg sowie der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar.

 

“Sport und Bewegung haben bei der Prävention und Therapie einer Vielzahl von Krankheiten eine hohe Bedeutung”, erklärt Professor Dr. Peter Bärtsch, Ärztlicher Direktor der Sportmedizin am Universitätsklinikum und Vorsitzender des IZSB. “Zur besseren Nutzung der Potentiale körperlicher Aktivität bedarf es aber noch erheblicher Forschungsaktivitäten.” Durch die Vernetzung der verschiedenen Abteilungen und Institute soll das Zentrum dazu beitragen, neue Erkenntnisse möglichst schnell in die Betreuung und Behandlung einfließen zu lassen.

 

Auf der Fachtagung am 21. Mai von 9 bis 13.30 Uhr berichten Vertreter der beteiligten Einrichtungen über aktuelle Themen aus dem Bereich Patientensport in Vorträgen mit Titeln wie “Wie viel Bewegung verträgt ein Kunstgelenk?”, “Marathonlauf für jeden?” und “Sport in Krebsprävention und -prognose”.

 

Die Abteilung Sportmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg im Internet:
>> http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/sportmedizin

 

Besuchen Sie das Universitätsklinikum Heidelberg auch bei Facebook:
>> Facebook

 

Tipp: Natürlich finden Sie auch das Netzwerk Deutsche
Gesundheitsauskunft bei Facebook!
>> Facebook

 

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

 

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, 13. Mai 2011


13. Mai 2011

TV-Tipp: Ich mach’s! – Physiotherapeut/-in


TV-Tipp: Ich mach's! - Physiotherapeut/-in

 

RBB, Ich mach’s!, Freitag, 13. Mai 2011, 12.45 Uhr

 

Im Profisport gehören Physiotherapeuten fest zur Mannschaft. Aber der Sport ist nur ein Arbeitsbereich der Physiotherapeuten. Viel häufiger therapieren sie im Krankenhaus, in Kliniken oder in physiotherapeutischen Praxen.

 

Mehr als 350 Berufe im Dualen System, dazu kommen Lehrstellen bei Behörden und der Bahn, außerdem locken Fachschulen mit ihren Abschlüssen: Doch welche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist für wen richtig?

 

Sendung verpasst? Umfangreiche Infos und ein Video finden Sie hier.

 

Quelle: Pressedienst Das Erste, April 2011
Foto: © reinhard grimm / pixelio.de


10. Mai 2011

Mit aufrechtem Gang altern


Mit aufrechtem Gang altern

 

Do’s and Don’ts für ein vitales Rückgrat

 

Gesund altern – das wünscht sich wahrscheinlich jeder. Dennoch zählen Rückenschmerzen nach wie vor zu den weit verbreiteten Beschwerden der sogenannten Generation 50 plus. Neben altersbedingten  Verschleißerscheinungen gelten mangelnde Aktivität, geschwächte Rücken- und Bauchmuskulatur, Haltungsfehler und rückenschädliche Bewegungsabläufe als typische Ursachen. Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde in München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga gibt Ratschläge, welche Aktivitäten die Wirbelsäule bis ins hohe Alter vital halten und von welchen besser Abstand zu nehmen ist.

 

 

Korrekte Haltung im Alltag

 

Wer schwere Gegenstände wie beispielsweise eine Wasserkiste anhebt oder sich falsch bückt, gefährdet schnell seinen Rücken. “Deshalb immer mit geradem Rücken und gebeugten Knien aus der Hocke heben, ohne sich in der Bewegung zu drehen”, empfiehlt der Rückenexperte. Übrigens bietet sich dieses Prinzip auch in anderen Situationen an: Ob beim Schuhe zubinden oder Unkraut jäten – ein kleiner Schritt nach vorne während der Hockstellung verlagert das Gewicht auf die Beinmuskulatur, wodurch es zu einer Entlastung des Rückgrats kommt. Generell gilt eine aufrechte Haltung als A und O, um den Rücken in Form zu halten. Hier spielt auch die richtige Höhe der Armaturen im Haushalt eine bedeutende Rolle. Denn eine gebeugte Haltung belastet die Bandscheibe. Dabei lässt sie sich schon mit entsprechenden Arbeitsflächen, beispielsweise in der Küche, ganz einfach vermeiden. Besonders positiv: den Fuß immer etwas erhöht abstellen oder beide Knie leicht anwinkeln, um eine Überbelastung noch effektiver zu vermeiden.

 

 

Aktiv bleiben im Alter

 

Durch Bewegungsmangel baut sich die Rückenmuskulatur ab, wodurch es zu einer Überbelastung der Wirbelsäule kommt und Schmerzen entstehen. Insbesondere Senioren sollten darauf achten, sanfte Sportarten auszuüben, die Wirbelsäule und Bandscheibe nicht zu sehr belasten, gleichzeitig das Kreuz stärken und zudem die Bauchmuskulatur aufbauen – denn diese stützt den Rücken zusätzlich und begünstigt eine korrekte Körperhaltung. Vor allem sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking bieten sich an, um den Körper gesund und fit zu halten. Tennis, Badminton oder Golf sollten ältere Menschen hingegen besser vermeiden. Für die richtige Haltung – nicht nur beim Sport – dienen außerdem gute Schuhe als Grundlage. Schuhwerk mit dünnen Sohlen gilt als ebenso tabu wie enge Spitzen. “Beim Kauf auf eine wohltuende, aber nicht zu starre Sohle und einen sicheren Halt achten”, rät Dr. Schneiderhan. Fuß- und rückenfreundliche Schuhe ermöglichen richtiges Abrollen und bieten genügend Platz für die Zehen.

 

 

Gesunde Erholung

 

Ob im Sessel oder auf der Couch – viele Senioren verbringen einen Großteil ihrer Zeit im Sitzen. “Da die scheinbar bequeme Haltung jedoch oftmals zu Fehlbelastungen führt, gilt langes Sitzen heutzutage als eine der Hauptursachen von Rückenbeschwerden”, sagt Dr. Schneiderhan. Inzwischen gibt es jedoch ergonomisch geformte Sitzgelegenheiten, welche besonders die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigen. Um dem Rücken auch nachts die nötige Erholung zu ermöglichen, bewirkt eine stabile Matratze mit Lattenrost bereits erste Entlastung. Gute Unterfederungen festigen nicht nur Kreuz und Taille, sondern den ganzen Körper. Um Verspannungen zu vermeiden, eignet sich optimal eine Matratze mit mittlerem Härtegrad. Besonders rückenfreundlich liegt es sich übrigens auf dem Rücken und in der Seitenlage mit einem Kissen, das die Halswirbelsäule ausreichend stützt. Liegen auf dem Bauch begünstigt hingegen ein Hohlkreuz.

 

Quelle: Julia Knöpfle, Borgmeier


Prophysio
Praxis für Physiotherapie & Shiatsu
Annette Hückel
Tschaikowskistraße 17
04105 Leipzig

 

Tel.: 0341/913 76 89
Fax: 0341/913 76 94
prophysio-hueckel@t-online.de

 

Wir sind Montag bis Donnerstag 7.30-21.00 Uhr
und Freitag
7.30-18.00 Uhr
für Sie zu erreichen.